Kinderosteopathie in Hamburg – wie eine Behandlung bei mir abläuft
Viele Eltern fragen mich vor dem ersten Termin: Was passiert eigentlich bei einer Behandlung? Muss mein Kind die ganze Zeit still liegen? Und was ist, wenn es gar keine Lust hat? Diese Fragen kann ich gut verstehen. Deshalb möchte ich Ihnen hier erzählen, wie ich in meiner Praxis in Hamburg-Ohlsdorf mit Kindern arbeite.
Vor dem ersten Termin
Am liebsten ist es mir, wenn Sie mich vorab kurz anrufen. So können wir besprechen, worum es geht, und Sie können mir all Ihre Fragen stellen. Natürlich können Sie Ihren Termin auch online buchen. Bei akuten oder unklaren Beschwerden gehört zuerst die Abklärung bei Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt dazu.
Ankommen und Kennenlernen
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für ein Gespräch. Mich interessiert, wie es Ihrem Kind gerade geht, aber auch, wie Schwangerschaft und Geburt verlaufen sind, wie es sich entwickelt hat und ob es vielleicht einmal gestürzt ist. In dieser Zeit darf Ihr Kind ganz in Ruhe ankommen und sich umschauen.
Im Tempo Ihres Kindes
Für mich steht bei der Behandlung das Kind im Mittelpunkt. Es muss nicht still liegen. Wir schauen gemeinsam, was wir machen und was es gerade zulässt. Manchmal schauen wir dabei zusammen ein Buch an, während meine Hände ganz sanft spüren, wo im kleinen Körper Spannungen liegen. Mir ist wichtig, dass sich Ihr Kind wohlfühlt und mitbestimmen darf.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Ich nehme mir so viel Zeit, wie es für die Kleinen passend ist. Das ist nicht immer gleich lang. Manchmal reicht schon eine halbe Stunde, denn gerade kleine Kinder zeigen sehr deutlich, wann es genug ist. Bei älteren Kindern und Jugendlichen darf es auch etwas länger dauern. Sie können oft schon selbst gut beschreiben, was sie spüren.
Sie sind die ganze Zeit dabei
Während der Behandlung sind Sie als Eltern immer ganz nah dabei. Das gibt Ihrem Kind Sicherheit, und Sie können jederzeit nachfragen. Zum Abschluss besprechen wir gemeinsam, ob und wann ein weiterer Termin sinnvoll ist.
Mehr über meine Arbeit mit Kindern finden Sie auf der Seite Kinder und Jugendliche. Wenn Sie sich für das Thema Haltung interessieren, lesen Sie gern auch meinen Beitrag darüber, wie die Füße unsere Aufrichtung beeinflussen können.
Ich freue mich darauf, Sie und Ihr Kind kennenzulernen.
Immer in ganzheitlicher Betrachtung
Grundlage für jede Behandlung ist eine ganzheitliche Anamnese, die mir hilft, ein umfassendes Bild vom Patienten/innen zu gewinnen. Durch die detaillierte Erfassung der medizinischen Vorgeschichte, früherer Verletzungen, Lebensgewohnheiten und aktuellen Beschwerden können möglicherweise auch tiefere Zusammenhänge erkennbar werden, die auf körperlicher, emotionaler oder energetischer Ebene Ihr Befinden beeinflussen können.

Erwachsene
Körperliche Schmerzen, Stress oder psychische Überlastungssituationen können bei Erwachsenen zu einer Dysfunktion der Selbstregulationskräfte des Körpers führen. Hier kann die Osteopathie aus naturheilkundlicher Sicht ein begleitender Ansatz sein, den Körper in seiner Selbstregulation zu unterstützen.

Kinder und Jugendliche
Eine gleichmäßige Belastung von den Füßen bis zum Kopf ist vor allen Dingen im Wachstum für die Entwicklung wichtig. Die Kinderosteopathie kann sowohl die körperliche Statik als auch die emotionale Aufrichtung z.B. in der Pubertät oder bei Lernschwierigkeiten unterstützen.

Babys und Kleinkinder
Im Geburtsprozess ist das Baby starken Kräften ausgesetzt, wodurch Überstreckungen (auch als Opisthotonus bekannt), einseitige Kopfhaltungen oder Bewegungseinschränkungen entstehen können. Die craniosacrale Kinderosteopathie kann dabei unterstützen, diese sanft zu lösen.


