
Faszientherapie in Hamburg
Für ein gutes Zusammenspiel von Organen und Bewegungsapparat
Faszien umhüllen alle Organe und Muskeln. Sie geben dem Körper Halt, stellen Verbindungen her und sind stark von Nerven durchzogen. Durch Fehlhaltungen, Verletzungen oder Operationen können diese Bindegewebsschichten jedoch verkleben oder verhärten. Dadurch kann sich ihre Gleitfähigkeit einschränken – Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können die Folge sein.
Ganzheitliche Faszientherapie
Faszientherapie richtet sich an das gesamte fasziale Netzwerk des Körpers – von den tiefen inneren Strukturen bis hin zu den oberflächlichen Faszien. Dabei wird der Körper als Einheit betrachtet: Organe, Muskulatur, Gelenke und das Nervensystem stehen in enger Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig. Mit sanften, achtsamen Techniken spüre ich nach, wo Spannungen liegen, und lade den Körper ein, wieder mehr in sein eigenes Gleichgewicht zu finden.
Seit 2017 habe ich mich in der Viszeralen Faszientherapie® und im Fasziendistorsionsmodell (FDM) fortgebildet. Für mich ist die Faszientherapie eine wunderbare Ergänzung zur Craniosacralen Osteopathie – gerade weil beide so fein ineinandergreifen.
Viszerale Faszientherapie – Behandlung der inneren Organe
Die viszerale Faszientherapie ist Teil der ganzheitlichen Betrachtung des Körpers und widmet sich gezielt den inneren Organen, Organketten und Körperhöhlen. Im Fokus stehen dabei die faszialen Verbindungen und Anheftungen dieser Strukturen – sowohl untereinander als auch zum Bewegungsapparat, etwa an der Wirbelsäule, dem Becken oder dem Zwerchfell. Mit sanften manuellen Techniken nehme ich wahr, wo die natürliche Beweglichkeit eingeschränkt ist, und begleite den Körper achtsam dabei, wieder mehr Raum zu finden.
Kommt es beispielsweise zu Festigkeiten im Bereich der Beckenbänder oder der Organe des kleinen Beckens, kann dies – aus naturheilkundlicher Sicht – die Beweglichkeit und Funktion beeinträchtigen. In der Folge könnten Beschwerden wie Rückenschmerzen, Muskelverspannungen oder krampfartige Empfindungen auftreten, etwa im Zusammenhang mit Regelblutungen – auch noch in späteren Lebensjahren.
Faszientherapie oder Faszientraining – was ist der Unterschied?
Beim Faszientraining geht es um Übungen, die Sie selbst machen – etwa mit der Faszienrolle oder mit Dehn- und Federbewegungen, oft im Fitnessstudio oder in Kursen. Das kann eine schöne Ergänzung für den Alltag sein. Die Faszientherapie ist dagegen eine therapeutische Behandlung: Ich arbeite mit meinen Händen, individuell auf Sie abgestimmt und auf Grundlage einer ausführlichen Anamnese. Dabei spüre ich nach, wo sich Spannungen im Bindegewebe zeigen und wie sie mit dem übrigen Körper zusammenhängen.
Individuelle Behandlung mit Craniosacraler Osteopathie
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Sie in meiner Praxis in Hamburg-Ohlsdorf ganzheitlich zu behandeln. Dafür kombiniere ich die Faszientherapie gerne mit der Craniosacralen Osteopathie – für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche.
Ich berate Sie sehr gerne persönlich und finde mit Ihnen gemeinsam einen passenden Termin.




